„Ich denke, an den Arbeitsplätzen von heute geht es immer weniger darum, sicheres Wissen zu haben. Es geht nicht mehr darum, sich zu erinnern. Es geht nicht mehr um all das Zeug, das Weiterbildungsinstitutionen normaler Weise anbieten …“

Ich habe endlich mein Interview mit Teemu Arina (Blog) ins Deutsche übersetzt, dem jung-genialischen CEO von Dicole. Ihn habe ich auf der letzten Microlearning-Konferenz kennengelernt, für die ich ihn als Sprecher geholt habe. Und er war ausgesprochen gut. (Hier ist das Keynote-Video.)

Hier ist der Text des Interviews, zum Online-Lesen und/oder Herunterladen und Ausdrucken. Hier ist dazu die inzwischen recht bekannte Grafik, die seine Version von Jay Cross’s Informal Learning-Konzept visualisiert.

Ein witziger Typ: 27 Jahre alt, glaube ich, ein finnischer „Wunderkind“-Software-Unternehmer und Selfmade-Intellektueller. (Die Firma hat er 2000 gegründet, weil ihn das Schul-Lernen genervt hat.) Aber einer, der keine Blasen produziert – keine ökonomische Blasen und keine Sprechblasen. In Interview macht er sich vor allem zu Details Gedanken. Er verbreitet nicht einfach irgendwie richtige, aber viel zu vage Social Software-Parolen.

Teemu ist von sich eingenommen, aber auf eine sympathische und entspannte Weise. Er ist gut und er weiß das. (Hier ist er in kurzen YouTube-Videos, auf englisch.) Man fragt ihn irgendetwas, und er beginnt aus dem Stegreif gute Ideen dazu zu formulieren, in diesem Fall Geschäftsideen für die berufliche Weiterbildung, Open Source live gewissermaßen.

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